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KARMELITEN IN MÜNCHEN |
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"Beten ist für mich nichts anderes als das Zusammensein mit einem guten Freund, von dem ich weiß, dass er mich liebt!" Hl. Teresa von Ávila ![]() Markant ragt der schöne neubarocke Turm der Kloster- und Pfarrkirche St. Theresia, direkt an der Landshuter Allee in München gelegen, 62 m hoch auf. Die durch ihren grünen Anstrich auffallende Kirche wurde 1922-24 erbaut und der Hl. Teresa von Ávila geweiht. Sie wird von Brüdern ihres Ordens, des Teresianischen Karmel (Unbeschuhte Karmeliten), betreut. Ihr erstes Kloster mit Kirche errichteten sie bereits ab 1629 am Promenadenplatz, wo die Kirche (geweiht 1660) heute noch steht, aber 1802 der Säkularisation zum Opfer fiel; heute dient sie als Diözesanarchiv. 1711 wurde auf Betreiben der Münchner Bürgerstochter Anna Maria Lindmayr (geb. am 24. September 1657) gegenüber der damaligen Karmelitenkirche ein Kloster für Karmelitinnen gegründet, das in der Säkularisation im Jahre 1802 ebenfalls aufgelöst wurde. Die schöne Klosterkirche Dreifaltigkeitskirche zeugt heute noch vom Geist jener Jahre. Die Gründerin lebte dort als Maria Anna Josepha von Jesus und starb am 5. Dezember 1726 im Ruf der Heiligkeit. Wegen ihrer mystischen Erfahrungen, aber auch ihrer Bedeutung für die Rettung der Stadt München in schwerer Zeit genoss sie bald hohes Ansehen. |
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